18. Spieltag LANDESKLASSE OST

Zuschauer: 55

Hoyerswerdaer FC

0-2

(0-2)

0:1 Fritz Geduhn (72.)

0:2 Anton Harbaum (90+2.)

FV Eintracht Niesky

(0-0)

0:1 Fritz Geduhn (72.)

0:2 Anton Harbaum (90+2.)

FV Eintracht Niesky

Aufstellung

Hoyerswerdaer FC

Dominik Krüger, Benjamin Müller, Eric Schönfelder, Jonas Meinel, Marc Banz, Marc-Bruno Laser, Patrick Schulze, Martin Hoßmang, Sebastian Müller, Christopher Heinze, Thomas Kutscher

Bank: Robin Marquardt, Mehmet-Deniz Celik, Marius Laurin Schäfer, Lucas Breuning, Oliver Göschik, Sebastian Wolf, Richard Wagner

Trainer: Stefan Hoßmang

FV Eintracht Niesky

Aleksander Sobczak, Richard Dominik, Anton Harbaum, Pawel Odcrzywolski, Pascal Löper, Florian Zieschang, Moritz Adam, Sebastian Berg, Tobias Wittek, Luca Pluta, Radoslaw Sarelo

Bank: Adrian Eckhardt, John Ollhoff, Fritz Geduhn, Benjamin Schiller, Lukas Scharf

Trainer: Enrico Kuntke

 

Schiedsrichter

Georg Brauer, Christoph Herrich, Jonathan Milde

Spielbericht

Drei hart erkämpfte Auswärtspunkte

04.03.2023

Wie bereits im Vorfeld des Spiels vermutet, wurde es die schwere Aufgabe für die Kicker der Nieskyer
Eintracht. Ein heimstarker und „unangenehmer“ Gegner wollte es den Gästen schwer machen, etwas
Zählbares mitzunehmen.
Gewarnt war man ja, denn schließlich gewannen die Hoyerswerdaer unter anderem ihr Heimspiel
gegen den aktuellen Spitzenreiter der Landesklasse -Ost BOREA DRESDEN.
Nach einigen Minuten des gegenseitigen Abtastens zogen die Nieskyer ihr schnelles Kurz-Pass-Spiel
auf. Allerdings brachten die Gastgeber immer wieder einen Fuß dazwischen, so dass sich vorerst
wenige Chancen zum Torerfolg ergaben.
Aber in der 20. Spielminute hätte es zum ersten Mal funktionieren können. Luca Pluta und Radoslaw
Sarelo hatten das 1:0 für die Gäste auf dem Fuß, scheiterten knapp.
Zehn Minuten später war es der Schlussmann von Hoyerswerda, der den Torerfolg von Luca Pluta
verhinderte.

In der 35. Spielminute dann die erste Chance der Gastgeber. Zum Glück für die Nieskyer ging der Ball
knapp neben das Tor. Bis zur Pause war das Spiel dann von vielen Ballverlusten geprägt, so dass sich nur wenige
Torchancen ergaben. Die wohl klarste Chance für die Führung der Gäste aber kurz vor dem
Pausenpfiff. Pascal Löper konnte sich über außen durchsetzen. Sein Querpass auf Radoslaw Sarelo
führte aber auch nicht zum Torerfolg.
Die zweite Halbzeit wurde zum Kampfspiel.
Die Nieskyer versuchten es immer wieder über außen oder mit Pässen auf die schnellen Stürmer.
Dem setzten die Gastgeber ein hartes Abwehrbollwerk entgegen, so dass es enorm schwierig war,
überhaupt Torchancen zu kreieren. Die Nieskyer brachten mit Benjamin Schiller und Fritz Geduhn frische Kräfte und drängten auf den
Führungstreffer. Noch konnten die Gastgeber diesen verhindern, aber in der 72. Spielminute war es dann soweit.

Fritz Geduhn vollendete aus dem Getümmel, nach einem schnell ausgespielten Konter, zum 1:0 für die Gäste.
Großer Jubel bei den Nieskyern, aber gleichzeitig auch volle Konzentration für die letzten rund 20
Minuten.

Die Gastgeber wollten sich in keinem Falle geschlagen geben und wenigstens noch einen Punkt
mitnehmen. Sie drängten auf den Ausgleich, den die Nieskyer Hintermannschaft durch sehr gutes Stellungsspiel
immer wieder verhindern konnte. Nach einigen gelben Karten auf beiden Seiten erwischte es einen der Hoyerswerdaer Spieler sogar
mit Gelb-Rot, so dass die Gastgeber die letzten Minuten zu zehnt spielen mussten. Dadurch ergaben sich zusätzliche Räume für Konter. So führte eine Ballstafette über Pascal Löper,
Florian Zieschang zu Anton Harbaum, der in der 92. Spielminute auf 2:0 für Eintracht Niesky erhöhen konnte.
Damit waren die drei Punkte gesichert und kurz darauf folgte auch der Abpfiff der Partie.
Ein hartes Stück Arbeit – im wahrsten Sinne des Wortes – lag hinter den Nieskyern.
Die Sieges- und Ungeschlagen-Serie hält an und der Dreikampf mit ROTATION DRESDEN und
BOREA DRESDEN verspricht auch für die nächsten Wochen weiterhin viel Spannung.
Leider ist das Tabellenbild durch die vielen Nachholspiele etwas verzerrt. Drücken wir mal die
Daumen, dass die Nachholer alle im vertretbaren Zeitrahmen stattfinden. Dann warten auf die Fußballfans interessante kommende Wochen.

Kurze Randnotiz:
Im Mittelfeld wartete Pawel Odrzywolski – wie immer – mit einer sehr soliden Partie auf. Das verdient
umso mehr Respekt und Anerkennung, feiert er doch in der kommenden Woche seinen 40. Geburts-
tag. Wir sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH